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A priori

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A priori Artikel


Der philosophische Begriff a priori (lat. vom Früheren her) beschreibt Erkenntnisse, die nicht durch Erfahrungen oder Wahrnehmungen gewonnen werden, sondern deren Wahrheit feststeht, bevor - möglicherweise trügerische - Sinneswahrnehmungen in der Argumentation benutzt werden.

Der Begriff a priori wurde hauptsaechlich von Platon geprägt und hat seitdem eine große Beliebtheit bei vielen Philosophien gefunden.

Buch-Tipp: Das Innere Land. Nahtoderfahrung und Bewusstseinsreisen Interessante Einblicke in eine andere Realität Das Buch vermittelt einen Einblick in eine andere Realität und vergleicht die Erlebnisse von Schamanen mit Nahtoderlebnissen. Es hat mich sehr beeindruck welche Paralellen es gibt. Es wird deutlich, dass nicht ca. die Wissenschaft zählt, sondern dass auch mal ein Blick nach "hinten" zu...

Die erkenntnistheoretische Bedeutung des Begriffes a priori?

Das Gehirn ist als informationsverarbeitendes System kein leerer Speicher, in den wahllos alle Informationen aufgenommen werden, bis die Speicherkapazität erschöpft ist. In unserem Gehirn gibt es bereits eine Vielzahl von Filtern und Informationsverarbeitungs- und Informationsverdichtungsschritte, die es ermöglichen anwendbares Wissen für schnelle Reaktionen zu gewinnen. Diese vorgegebenen Strukturen des Gehirns haben sich in dem Laufe der Evolution herausgebildet und stets neuen Herausforderungen der Umwelt angepasst. Diese a priori Strukturen unseres Denkens verhindern eine ganz neutrale Aufnahme von Sinnesinformationen, andererseits schützen sie unser Gehirn vor Nebensächlichkeiten und Trimmen das Denken in erfolgversprechende Bahnen.

Buch-Tipp: Der Mann mit den zwei Leben. Reisen außerhalb des Körpers Wunderbares Buch Ein Klassiker unter den Büchern der Astralwanderung. Ich hab es vor Jahren schon mal gelesen und bin begeistert. Doch erst jetzt habe ich durch ein anderes Buch von der Hemi- Sync Technik erfahren, die er entwickelt hat. Ich werde es mal ausprobieren.

Zur Verwendung des Begriffs a priori bei Immanuel Kant

In der Philosophie bei Immanuel Kant sinnverwandt mit unabhängig von aller Erfahrung, aus der Vernunft, durch logisches Schließen ermittelte Erkenntnis (bzw. die aus bereits vorliegenden Erkenntnissen gewonnene neue Erkenntnis, ohne dass bei ihrem Zustandekommen die Erfahrung eine Rolle gespielt hätte).

Für Kant bedeutet jede eigentliche Erkenntnis a priori, d.h. rein, ausschließlich aus den Formen der Anschauung (Raum und Zeit) und des Verstandes (mit den Kategorien) und der Vernunftbegriffe gewonnen.

Sie stammt nicht aus der Erfahrung, ermöglicht aber erst Erfahrungserkenntnis, indem sie ihr notwendigen und allgemeingültigen Charakter verleiht. Sie geht sachlich-logisch jeder Erfahrung voraus, d.h. liegt vor aller Erfahrung, und zeitlich-psychologisch gesehen folgt sie ihr jedoch nach.

Apriorische Erkenntnis findet bei Kant ihr Kriterium nicht in oder an der Erfahrung, sondern in dem Begriff einer Sache oder vor allem in dem Wesen des menschlichen Erkenntnisvermögens, dessen Formen die reinen Anschauungsformen (Raum und Zeit) und die reinen Verstandesbegriffe (Kategorien) sind.

Kant bestreitet damit nicht, dass alle Erkenntnis mit der Erfahrung wächst und durch die Sinne vermittelt wird, entwickelt jedoch die These, dass zu jeder Erkenntnis ein logisches oder tranzendentales, eben apriorisches Moment hinzukommen muss: das Formale in Gestalt der reinen Anschauungsformen und reinen Verstandesbegriffe, die die durch die Erfahrung gegebene Materie der Erkenntnis erst zu eigentlicher, wissenschaftlicher, d.h. allgemeingültiger und notwendiger (nicht für den Einzelfall geltender) Erkenntnis gestalten.

Apriorische Erkenntnis führt  durch und durch apodiktische Gewissheit, d.i. absolute Notwendigkeit, bei sich , beruht  also auf keinen Erfahrungsgründen , ist  mithin ein reines Produkt der Vernunft, überdem aber durch und durch synthetisch  (aus: Kant, Prolegomena - Zu einer jeden künftigen Metaphysik, die als Wissenschaft wird auftreten können, 1783).

Gegensatz: a posteriori

Buch-Tipp: Die Abenteuer der Seelen. Neue Fallstudien zum Leben zwischen den Leben Vertiefende Lektüre des Vorgängerwerks! Es ist unbedingt ratsam das Vorgängerwerk (Die Reisen der Seele) zuerst zu lesen, bevor man eine Rezension abgibt wie mein "Vorschreiber". Die Informationen beruhen nämlich auf Hunderten von Sitzungen mit Klienten Newtons. Sie ergeben erst in dem Zusammenspiel ein vielfältiges und gleichzeitig einheitliches...

Weblinks

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